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Florence Launay - 0621 20411 - Launay-Cook@gmx.net
Florence Launay ist eine echte Französin, auch wenn sie nicht in Paris geboren ist, sondern in Montpellier. Die ersten Chansons wurden ihr als Kind von der Mutter vorgesungen, welche ein riesiges Repertoire aus ihrer eigenen Kindheit im Gedächtnis hatte.
Bald darauf war Florence besessen von der Hitparade des Senders Europe 1, “Salut les copains”. Danach erfasste sie das Virus der Oper. Sie studierte in London Gesang und übernahm im Laufe der Jahre verschiedene Opernrollen, sang Oratorien, Barockmusik und “ernsthafte” Chansons, nämlich diejenigen von Schubert, Brahms, Fauré, Debussy, etc.
Kann man jedoch seine erste große musikalische Liebe vergessen? Florence singt zwar immer noch Opernarien und Kunstlieder, möchte aber die Chansons und die vergnügte Vertraulichkeit mit dem Publikum, zwischen Tragik, Realismus, Surrealismus, Melancholie, Sehnsucht, Unanständigkeit und Sentimentalität nicht mehr missen.
Der Akkordeonvirtuose Valery Rüb mag zwar denselben Vornamen tragen wie ein ehemaliger französicher Präsident, er mag zudem wie ein typischer Pariser aussehen, doch als gebürtiger Russe studierte er Klavier und Akkordeon an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst von Bischkek in UdSSR.
1992 kam er nach Deutschland, genauer gesagt nach Ludwigshafen, wo er sich als Gastmusiker bei der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und dem Theater im Pfalzbau, vor allem in zeitgenössischen Werken, Opernproduktionen und in Programmen der U-Musik, rasch einen Namen machte.
Als Komponist und Improvisator ohne Grenzen spielt er mit einer großen Zahl von Chansonsängern, sowohl am Klavier als am Akkordeon, zusammen. Er gründete auch das Ensemble Obajanje, welches bunte Musikprogramme aus Ländern der ganzen Welt präsentiert und ein gefeierter Gast bei mehreren berühmten Europäischen Festivals war.
1988 von fünf Musikern der Württembergischen Philharmonie Reutlingen gegründet, besteht das musica varia ensemble aus zwei Violinen, einer Bratsche, einem Cello und einem Kontrabass.
Die Gruppe machte sich in der deutschen Musikwelt einen Namen als “Grenzgänger” zwischen E- und U-Musik. Ihre Arbeit reicht von der Klassik über die Klassische Moderne bis zu Neuer Musik; von der Walzerära über gehobene Kaffeehausmusik, Swing, Schlager, Musical, Filmmusik, Argentinischen Tango, bis zur Popmusik unserer Tage.
Lassen Sie uns ein weiteres Mitglied von fleur bleue nicht vergessen - wenn auch unsichtbar, so ist der Dichter Anton Balzun doch ausgeprochen präsent und absolut unentbehrlich. Mit seinen deutschen Gedichten versteht er es, das nicht französischsprachige Publikum in den Bann der im Original französischen Texte zu ziehen.