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Florence Launay - 0621 20411 - Launay-Cook@gmx.net
Das Publikum erlebte Chansons mit Ganzkörpereinsatz. Lieder von Liebe, Tod, Helden und Freiheit gossen "Fleur Bleue" wie Honig über die Seelen ihrer Zuhörer. Jeder Ton, jeder Blick und jeder Bewegung saß, und das begeisterte Publikum dankte es mit ausgiebigem Applaus.
Die Südfranzösin Florence Launay interpretierte die Chansons mit hintergründigem Humor. Ihre Stärke als Komödiantin erfuhr man besonders in "Sidonie", Véronique" und "Oh". Auch wenn die Sprache fremd blieb, drückte sie doch alles in Haltung und Mimik aus - die großen Augen waren eine Sprache für sich.
Mit viel Charme und Liebe zum Detail wurden die Texte - egal, ob abgrundtief traurig oder spöttisch-frivol - ins Deutsche übersetzt.
Gudrun Eymann und Florence Launay gelang, eine Atmosphäre von Freude, Lebenslust und Liebesleid gleichermaßen zu zaubern, bei der man sich als Zuschauer so richtig emotional angesprochen fühlte.
Das Duo "Fleur bleue" kredenzte dem stattlichen Publikum einen spritzig-kapriziösen Cocktail an mehr oder weniger bekannten Chanson-Titeln. Die beiden Künstlerinnen umhüllten das facettenreiche Repertoire mit original Pariser Parfüm und entkorkten zwischen Tiefgang und Nonchalance das Flakon der Liebe und Glückseligkeit.
Florence Launay, grazil, bezaubernd und von umwerfendem Charme, ist Sängerin. Und kann glatt als typische Französin bezeichnet werden. Sie bewies übrigens schlüssig, dass Gesang nicht zwingend mächtige Brustkörbe benötigt...
Zur Premiere von dem Programm "Au revoir, bon voyage, les Comedian Harmonists à Paris"
Staccato-Spitzen lugen aus dem seidenen Streicherglanz hervor, Pizzicati verflechten sich, Vorschläge schleifen verspielt. Und über allem jubiliert Florence Launays schlanke Stimme. [...] Das leichte Lebensgefühl war Launays Element: durchtränkt von süffigem Streicherklang in "Les gars de la marine", in Salonatmosphäre ganz ohne süßlichen Plüsch im dreisprachigen "Night and day".